Gruppenanalyse

Gruppenanalyse ist keine trockene, graue Theorie. Niemand steht vorne am Flipchart und erklärt Dinge, die für mein Leben gerade keine Relevanz haben. Die Erfahrungen im Schutzraum der analytischen Gruppe sind konkret und lebensnah.

Ausbildung

Ich habe mein Pädagogikstudium 2011  bei Prof. Dirk Rustemeyer mit Diplom abgeschlossen. Schwerpunkt waren Philosophie und Kultursemiotik. Die Diplomarbeit hat den Titel: "Whatever Works - Wie funktioniert Neubeschreibung?" 

Berufliche Entwicklung

Nach dem Studium habe ich zunächst 5 Jahre sozialpsychiatrisch mit jungen Erwachsenen gearbeitet. Seit 2017 bin ich Berater für psychische Gesundheit und Migration bei TransVer Charité.

Bevor ich Gruppenanalyse entdeckte, habe ich in meiner pädagogischen Laufbahn mit zahlreichen unterschiedlichen pädagogischen und therapeutischen Ansätzen gearbeitet; zum Beispiel Themenzentrierte Interaktion nach Ruth Cohn (TZI), Neurolinguistische Programmierung (NLP), Transaktionsanalyse (TA) und Dialektisch Behaviorale Therapie (DBT). 

Meine Arbeit als Gruppenanalytiker

Seit 2017 bin ich Gruppenanalytiker in Ausbildung am Berliner Institut für Gruppenanalyse (BIG). Gruppenanalyse ist aus meiner Sicht eine Königsdisziplin unter den vielen pädagogischen und therapeutischen Ansätzen. Denn Gruppenanalyse ist keine trockene, graue Theorie. Niemand steht vorne am Flipchart und erklärt Dinge, die für mein Leben gerade keine Relevanz haben. Ich muss keine mir fremden, leblosen Standards einüben. 

Die Erfahrungen im Schutzraum der analytischen Gruppe sind  konkret und echt. Wir können sie nutzen, um die Besonderheiten und Einzigartigkeiten unseres aktuellen Seins besser zu verstehen. Dies ist entscheidend, um alte Muster loslassen zu können und sich selbst neu zu entdecken. 

Ich nehme regelmäßig an Fortbildungen teil, setze mich mit relevanten Themen auseinander und beteilige mich an kollegialem Austausch, Supervision und Intervision. 

Was mich leitet

Besonders prägende Gruppenerfahrungen habe ich beim Basketball gemacht. Ich begann in früher Kindheit und versuchte schnell mit den älteren mitzuhalten: Ein kluges Auge für Mitspieler zu entwickeln, half mir dabei sehr. Es ist bis heute für mich eines der glücklichsten Gefühle, wenn der Ball sich spielerisch und von Vertrauen getragen durch die Reihen bewegt und dabei zum Teil großartiges entsteht. Dieser Gruppengeist beflügelt mich bis heute und ist Inspiration für meine gruppendynamische Arbeit. 

 

 „Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Worts Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“ (Friedrich Schiller)